Funkrauchmelder & Brandschutz-Infos

Feuerlöscher

Feuerlöscher sind Hilfsmittel zur Brandbekämpfung von Entstehungs- bzw. Kleinbränden. Bei einem Feuerlöscher handelt es sich um ein tragbares Feuerlöschgerät, das das Löschmittel speichert, welches mit dem durch die Inbetriebnahme erzeugten Druck selbständig ausgestoßen wird. Etwa 90% aller Brände können mit dem Feuerlöscher bekämpft werden, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden.

Der gebrauchsfähige Zustand der Feuerlöscher muss regelmäßig alle 2 Jahre kontrolliert werden.

Feuerlöscher müssen auch für unerfahrene Personen leicht zu bedienen sein. Das Höchstgewicht darf 20 kg nicht überschreiten und nach der Inbetriebnahme dürfen nicht mehr als 5 Sekunden vergehen, bis der Feuerlöscher betriebsbereit ist. Feuerlöscher müssen typgeprüft und zugelassen sein und dürfen keine gesundheitsschädlichen Löschmittel enthalten. In Deutschland ist die Farbe Rot (RAL3000) und eine bebilderte Bedienungsanleitung auf dem Feuerlöscher vorgeschrieben.

Man unterscheidet Feuerlöscher nach ihrem Löschmittelinhalt. CO2 löscht den Brand durch Ersticken, indem die Sauerstoffzufuhr verhindert wird. Nach der Brandlöschung muss der Raum nur kurz gelüftet werden, es entstehen keine Löschmittelrückstände. Vorsicht ist geboten in geschlossenen Räumen, da sich die CO2-Konzentration in der Atemluft so erhöhen kann, dass es zur Bewusstlosigkeit kommen kann.
Schaum ist ein Löschmittel, das aus Wasser, Schaumbildner und Luft besteht. Das Wasser hat eine kühlende Wirkung auf den Brand, während der Schaum den Brand erstickt.

BC-Pulver und ABC-Pulver bestehen aus einem chemischen Pulvergemisch und ersticken ebenfalls den Brand, indem sie die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd unterbinden.

Pulverlöscher werden für die Brandklassen A, B, C und D, CO2-Feuerlöscher für die Brandklassen B und C, Schaumlöscher für die Brandklasse A und B, Wasserlöscher für die Brandklasse A eingesetzt.

Spezielle Arten von Feuerlöschern sind Autofeuerlöscher und Handfeuerlöscher.